Gynäkologie

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Wir sind Frauenärztinnen aus Passion. Unser Interesse ist die Gesundheit von Frauen jeden Alters. Wir kümmern uns um Kinder und Jugendliche, die sich ihrer Weiblichkeit erst bewusst werden müssen, um Frauen mit Kinderwunsch ebenso wie um Frauen, die verhüten wollen. Wir führen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen durch, begleiten Schwangerschaften und behandeln natürlich auch Frauen mit Erkranken der weiblichen Organe.

Zu unserem Praxisangebot gehören Hormonbehandlungen, Sterilitätsdiagnostik, Anfangsbehandlung bei unerfülltem Kinderwunsch, Schwangerenvorsorge und wir haben Möglichkeiten, die Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu lindern. Unsere Praxis bietet Ihnen eine individualisierte Therapie auf Basis der Schulmedizin, die wir – wenn es sich anbietet – durch einzelne komplementärmedizinsche Methoden ergänzen. Wir hören Ihnen zu und praktizieren eine „sprechende Medizin”, weil wir von deren heilender Wirkung überzeugt sind.

Hormonbehandlung

Hormonstörungen können in allen Lebensphasen vorkommen und sehr verschiedene Beschwerden verursachen: z.B. Zyklusstörungen, Blutungsstörungen, Müdigkeit, Haarausfall, depressive Verstimmungen, Hitzewallungen u.v.a.m. – Wir klären ab und suchen mit Ihnen nach einer passenden Therapie.

Psychosomatik

Im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele kann es zu Beschwerden kommen, für die man vordergründig keine Ursache findet. In vielen Fällen können im Gespräch Wege zur Linderung der Beschwerden gefunden werden.

Kinder- und Jugendgynäkologie

Sogar kleine Mädchen haben manchmal Beschwerden, bei denen es hilfreich ist, wenn nicht nur der Kinderarzt untersucht, sondern auch ein frauenärztliches Auge draufschaut. Das können sein: chronisch wiederkehrende Genitalbeschwerden, chronische Unterbauchschmerzen, verfrühte- oder verspätete Pubertät.

Gutartige gynäkologische Erkrankungen

Neben Vaginalinfektionen gehören zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen Myome, Endometriose und Polypen in der Gebärmutter. Myome und Polypen verursachen vor allem Veränderungen des Blutungsmusters. Myome können – wie die Endometriose – für Schmerzen verantwortlich sein. Mit Hilfe des vaginalen Ultraschalls kann hier meist die Ursache geklärt werden, um dann ein Behandlungskonzept zu entwickeln. Oft steht heute nicht eine Operation an erster Stelle, sondern es werden konservative Methoden, wie eine Hormontherapie oder radiologisch und sonografisch gestützte Behandlungsmethoden eingesetzt.

Senkungsbeschwerden

Im Laufe des Lebens lassen elastische Fasern nach. Bei manchen Frauen kommt es dadurch zur Absenkung von Blase, Gebärmutter, Scheide und Darm. Diese Veränderungen können zu Druck- und Fremdkörpergefühlen, Schmerzen, sowie Inkontinenz oder Entleerungsstörungen führen. Eine sorgfältige Anamneseerhebung, Untersuchung und Beratung können helfen. Oft ist mit etwas Eigeninitiative, einem Medikament oder mit mechanischen Methoden eine Operation zu umgehen.

Bösartige Tumoren

Brustkrebs ist bei Weitem die häufigste Krebserkrankung der Frau. Wir haben viel Erfahrung in der Betreuung krebskranker Frauen, nicht zuletzt aufgrund unserer langjährigen Tätigkeit an der Charité. Wir sind auch sensibilisiert für die Erkennung und Betreuung bei selteneren Tumorformen, wie z.B. der Schamlippen oder Eileitern. Wir verfügen über ein gutes Netzwerk von Fachkollegen in Onkologie, Radiologie, Pathologie, innere Medizin, Naturheilkunde und traditioneller Chinesischer Medizin, um Ihnen im Falle eines bösartigen Tumorleidens zur Seite stehen zu können.

Vorsorge

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen geben Ihnen mehr Sicherheit. Sie verbessern die Möglichkeiten erheblich, bei bösartigen Gewebeveränderungen frühzeitig intervenieren zu können und erhöhen bei bestimmten Krebsarten die Chancen einer Heilung deutlich. Wir bieten Ihnen eine große Bandbreite an diagnostischen Verfahren mit hoch auflösenden Optiken bzw. schonenden Abstrichverfahren.

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Allgemeine gynäkologische Krebsvorsorge

Der regelmäßige Zellabstrich vom Muttermund dient der Erkennung von Krebsvorstufen am Gebärmutterhals und der Scheide. Auch entzündliche Veränderungen können dabei entdeckt und einer Behandlung zugeführt werden. Da diese Abstriche im praxiseigenen zytologischen Labor gefärbt und beurteilt werden, achten wir ganz besonders auf eine gute Qualität der Abstrichtechnik und der Zellfärbung. Anlässlich dieser Untersuchung wird auch eine Tastuntersuchung der weiblichen Organe durchgeführt und zu Möglichkeiten der Darm- und Blasenkrebsvorsorge beraten.

Thin Prep

Eine verbesserte Technik der Aufbereitung des Zellabstriches stellt die Dünnschichtzytologie dar. Die Zellen werden in eine Flüssigkeit gebracht und erst danach über ein spezielles Filterverfahren auf den Objektträger übertragen. Dadurch ist das Präparat wesentlich klarer beurteilbar und befreit von Zellüberlagerungen.

Dysplasieabklärung

Als Dysplasie beschreibt man jede Veränderung von Gewebestrukturen, aus der sich bei Nicht-Behandlung auch potentiell Krebs entwickeln kann. Eine Dysplasie am Muttermund erfordert weitere Untersuchungen, wie die Kolposkopie. Dabei wird mit einer 30-fachen Vergrößerungsoptik jede erreichbare Schleimhautoberfläche sehr genau betrachtet. Diese Methode ist auch zur Differenzierung von Hautveränderungen an den Schamlippen geeignet. Falls notwendig, kann dabei eine Gewebeprobe entnommen werden.

Vaginaler Ultraschall

Bei Vorliegen von auffälligen Tastbefunden, unklaren Unterbauchbeschwerden und bei Blutungsstörungen ist die vaginale Sonografie heute für die Diagnostik unverzichtbar. Sie kann aber auch ergänzend zur Routinekrebsvorsorge eingesetzt werden und dabei helfen, Polypen, Myome und Zysten zu erkennen. Dadurch bietet diese Untersuchung die Chance, einen Eierstocks- oder Eileiterkrebs vor dem Auftreten von Symptomen zu entdecken. Durch die rechtzeitige Abtragung bei auffälliger Gebärmutterschleimhaut besteht die Möglichkeit, dem Corpuskarzinom zuvorzukommen.

Mammadiagnostik

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Mammasonografie mit hochauflösenden Geräten ist ein sehr sensibles Verfahren zur Früherkennung von bösartigen Tumoren und zur Differenzierung gutartiger Knoten. Das Mammografieverfahren kann sinnvoll durch diese Methode ergänzt werden.

Impfungen

Impfungen sind uns wichtig. Sie stellen die bestmögliche Form einer Prävention von Infektionskrankheiten dar. Sie bedeuten Schutz für die geimpfte Person selbst, aber auch für deren Familie und den Freundeskreis. Sie verhindern die Verbreitung von Infektionen in der Bevölkerung. Wir beraten hierzu ausführlich und impfen. Mit der Gebärmutterhalskrebsimpfung können wir zum ersten Mal direkt vor gewissen Krebserkrankungen schützen. – Wir bieten auch Impfungen zur Stimulierung einer besseren Immunabwehr bei chronischen Blasen- und Scheideninfektionen an.

Verhütung

Wir bieten eine generelle, detaillierte Beratung zu Verhütungsmethoden auf dem neuesten Stand. Insbesondere gilt dies für unterschiedliche hormonelle Methoden einschließlich Verhütungspflaster und Verhütungsring. Langzeitverhütungsmethoden wie Spiralen verschiedener Art bieten den großen Vorteil, dass man nicht täglich an sie denken muss und ein Wirkungsverlust durch Anwendungsfehler ausgeschlossen ist.

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Hormonelle Methoden

Es gibt an die 100 verschiedene Pillenpräparate mit sehr unterschiedlicher Zusammensetzung. Ihnen gemeinsam ist, dass sie den Eisprung unterdrücken und den Gebärmutterhalsschleim so verändern, dass das Hochschwimmen der Spermien zum Teil oder ganz verhindert wird. Auf dem gleichen Wirkprinzip beruhen auch das Verhütungspflaster und der Verhütungsring für die Scheide. Hier ist auch die Drei-Monats-Spritze zu nennen. Welches hormonelle Verhütungsmittel für Sie das richtige sein könnte, kann in einem Beratungsgespräch gemeinsam ermittelt werden.

„Spirale“

Das Intrauterinpessar besteht aus einem mit feinem Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten T-förmigen Plastikstück, das in der Gebärmutter platziert wird. Das Metall setzt Kupferionen frei, die eine toxische und hemmende Wirkung auf Spermien haben und deren Beweglichkeit und Lebensdauer herabsetzt. Die Sicherheit ist sehr hoch.

GyneFix®

Die Kupferkette GyneFix® ist ein hormonfreies Verhütungsimplantat, das den Zyklus nicht beeinflusst und für fünf Jahre eine hohe Sicherheit bietet. Sie ist gut verträglich und verursacht nur selten Nebenwirkungen. Durch die geringe Größe kann die Kupferkette auch von jungen Frauen mit kleiner Gebärmutter getragen werden.

Mirenaeinlage

Diese Hormonspirale enthält das Hormon Levonorgestrel, das in der Gebärmutter gleichmäßig freigesetzt wird. Es sorgt dafür, dass der Gebärmutterhalsschleim für Spermien undurchlässiger wird. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich nicht so hoch auf und die Menstruation wird deutlich schwächer. Der Eisprung wird nicht unterdrückt und der natürliche Zyklus beibehalten. Die Sicherheit ist sehr hoch.

Implanoneinlage

Das Implanon ist ein Hormonimplantat zur Langzeitverhütung, das unter die Haut gesetzt wird. Es handelt sich um ein dünnes Kunststoffstäbchen, das unter Lokalanästhesie in die Oberarminnenseite eingebracht wird. Das Stäbchen gibt in kleinen Mengen Hormonwirkstoff ab, der eine Empfängnis mit sehr hoher Sicherheit für die Dauer von etwa drei Jahren verhindert.

Konservative Barrieremethoden

Wir beraten auch zu den konservativen, etwas unsichereren Methoden wie Zyklusbeobachtung nach Knaus-Ogino, Basaltemperaturmessung, Verhütungscomputer, Ovularing, Diaphragma (Caya) und Kondome.

Schwangerschaft

Wir freuen uns, Sie sicher durch die Schwangerschaft zu begleiten.

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Kinderwunsch

Wir führen eine allgemeine gynäkologische Untersuchung bei Planung einer Schwangerschaft durch und beraten zu Fragen, die vor einer Schwangerschaft zu beachten sind. Sollte es mit dem Wunschkind einmal nicht so klappen, führen wir eine Sterilitätsdiagnostik und die Anfangsbehandlung bei unerfülltem Kinderwunsch durch. Da die Ursachen für unter Umständen auch nur kurzzeitige Unfruchtbarkeit sehr vielfältig sein können, führen wir die weitere Behandlung in Kooperation mit Spezialisten für Kinderwunschpatienten durch.

Schwangerenvorsorge

Wir beraten und untersuchen die Schwangere Frau in regelmäßigen Abständen. Dabei achten wir besonders auf ihre gesundheitlichen, schwangerschaftsbedingten Veränderungen. Diese Überwachung ist wichtig, um frühzeitig Probleme zu erkennen und rechtzeitig vorbeugend oder therapeutisch handeln zu können.

Schwangerenultraschall

Bei der Überwachung der Kindesentwicklung helfen uns moderne Ultraschallgeräte mit exzellenter Auflösung. Beobachtet werden beispielsweise Größenentwicklung und Lage des ungeborenen Kindes, die Ausbildung der Organe, die Fruchtwassermenge, sowie der Sitz des Mutterkuchens.

Tipps und Links